Erregerkraft

Die Erregerkraft ist die Kraft, welche durch den Antrieb aufgebracht werden muss, um den Fördervorgang durchführen zu können. So lässt sich leicht erkennen, dass der verwendete Antrieb der Förderanlage umso leistungsfähiger sein muss je größer die Erregerkraft ist.

Zur Berechnung benötigt man Kenntnis über die Frequenz des Fördervorgangs, der Amplitude der Förderbewegung und die zu bewegenden Masse. Die Erregerkraft nimmt einen großen Wert an, wenn eine hohe Nutzmasse vorliegt. Die Erregerkraft wirkt in Bewegungsrichtung, dabei wirken ihr Reibungskräfte und oder die Gewichtskraft der zu bewegenden Komponenten entgegen. Die Erregerkraft muss während des Fördervorgangs größer sein als die entgegenwirkenden Kräfte. Sie muss groß genug sein, um die Nutzmasse auf das entsprechende Niveau zu beschleunigen. In welchem Ausmaß beschleunigt wird, ist abhängig von der Frequenz und der Amplitude der Schwingung. Bei einer kleinen Frequenz hat das Schwingsystem entsprechend mehr Zeit, die Schwingung zu vollenden. Daher sind bei kleiner Frequenz kleinere Kräfte notwendig, als bei einer großen Frequenz. Für die Amplitude gilt genauso, dass bei einer kleinen Amplitude geringere Kräfte notwendig sind. Im Fall der Amplitude liegt der Grund für die geringeren Kräfte am kürzeren Weg, der vom Förderorgan bei kleinerer Amplitude in einem Umlauf beschrieben wird. Die eben beschriebenen Betrachtungen sind allerdings nur gültig, wenn alle Größen außer der betrachten Größe konstant sind.

\[ \large{ F_{err} = 4\cdot \pi^2 \cdot f^2 \cdot \widehat{s} \cdot m_N } \]